Blaue Stunde und ein Viertel

Samstag, 22.02.2019 um 20:00 Uhr, Eintritt: € 5.-

„Die wahren Dramen spielen nicht im Rampenlicht.“ Zitatende. Verfasser: Freundeskreis.

Diese Zeile könnte der inoffizielle Titel des Lesestücks sein. Ein Alltagsdrama, wie es um jeden von uns herum immer wieder passiert. Seit Jahrtausenden.

Zwei Menschen, die sich ja eigentlich irgendwie klasse finden. Und was machen sie daraus? Sie stolpern über ihre hausgemachten Probleme, Selbstreflexionen und Ansprüche. Das Lesestück umfasst ausschließlich selbstgeschriebene Texte, die in einer Mischung aus Lesung und Theaterstück inszeniert werden.

Dabei kommen auch die Gitarre mit Gesang und selbsterfundene Spiele auf der Bühne zum Einsatz.

Worum es sonst noch geht? Eigentlich nichts. Nur noch Vorurteile, Schubladendenken, fehlende Verbindlichkeit, Homosexualität und offene Beziehungen.

Mit Witz und Pathos, ohne Belehrung oder Instruktion. Die Geschichte von Luise und Jasper erzählt von Dingen, die wir alle teilen. Wer sich also wiedererkennt, hat irgendetwas richtig oder ordentlich falsch gemacht.

Bildergebnis für maennerschnupfen show

,,Männerschnupfen“

02.03.2019 um 20:00 Uhr, Eintritt 10.-/ ermäßigt 12.-

Warum leiden Männer immer mehr als Frauen, wenn sie krank sind? Das Phänomen „Männerschnupfen“ ist ein Paradebeispiel für das vermeintliche Unverständnis zwischen Männlein und Weiblein. Das Duo-Comedy-Kabarett Männerschnupfen Reloaded basiert auf dem gleichnamigen Buch von Peter Buchenau und Ina Lackerbauer, erschienen 2016 im Springer Verlag.

Peter Buchenau spielt den leidgeplagten Männerschnupfen-Patienten, der dem Publikum aus tiefster Überzeugung erklärt, dass die armen Männer bei einem Männerschnupfen wesentlich stärkere Schmerzen erlitten, als Frauen bei einer Geburt. Kein Wunder, dass Peter auch von seiner Bühnenpartnerin Gloria nicht wirklich viel Verständnis bekommt. Die bewegt ihn schließlich aber immerhin, doch eine Arztpraxis aufzusuchen. So landet der arme Peter bei einer militärisch unterkühlten Ärztin, die ihm unzählige Medikamente verschreibt, weil sie mit der profitgierigen Apothekerin unter einer Decke steckt. Das ganze Stück gipfelt dann in dem absoluten Höhepunkt, dass Peter sämtliche Pillen auf einmal nimmt und nicht nur seiner eigenen Leber begegnet, sondern auch von der Sensenfrau zuhause aufgesucht wird. Am Ende bringt Peter Buchenau die Botschaft hinter „Männerschnupfen“ auf den Punkt: Letztendlich geht es auch bei „Männerschnupfen“ um Liebe und Anerkennung.

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