Ausstellung

Aktuelle Ausstellungen

Im Wechsel werden die unterschiedlichsten Stilrichtungen der Kunst sowie Ausstellungen mit dokumentarischem Charakter präsentiert. Die Themen sind sowohl gesellschaftspolitisch als auch länderspezifisch. Es gibt Malerei, Zeichnungen, Karikaturen, Fotos und Collagen als Techniken, weniger jedoch Objekte und Skulpturen, da die Räumlichkeiten zu vielfältig genutzt werden. Dabei haben St. Georger Künstler*innen den Vorzug, aber es gibt auch andere Kriterien, wie Ausgewogenheit zwischen Männern und Frauen, Künstler*innen aus verschiedenen Ländern und Innovation.

Da es nach wie vor zu wenig günstige Ausstellungsflächen in Hamburg gibt, haben wir jedes Jahr zahlreiche Anfragen, so dass wir nur einen Teil umsetzen können. Dabei ist für uns der Aspekt, Künstler*innen die Möglichkeit der Öffentlichkeit zu geben, vorrangig vor dem Kriterium des Verkaufs.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Anwesenheit der Künstler*innen bei den Vernissagen, so dass sie ihre Bilder erklären und die Betrachtenden sie befragen können. Die Kunst wird „anfassbar“ und ein direkter Austausch ermöglicht. Auch wenn wir eine Auswahl von Ausstellungen vornehmen, sind die Absprachen nur grundsätzlicher Art; letztendlich liegt der Gestaltungsrahmen bei den Künstler*innen, denn es kann nicht unser Anspruch sein, nur den “Kunstgeschmack” der Mitarbeiter*innen an den Wänden zu sehen.

 

Ausblick

 

 

 Alain L. L. Marie

Die Fotografien von Alain L. L. Marie sollen die Seele des Betrachters “beflügeln” und ihn bei dem inneren Dialog unterstützen bzw. anregen.
Diese Fotografien sind auf gebürstete Aluplatten gedruckt und erhalten so eine intensivere Wechselwirkung mit dem Licht.
So bietet sich dem Betrachter eine Auseinandersetzung mit der Leere des Meeres, der Nacht, mit dem Alleinsein und der Einsamkeit
oder auch mit der Ästhetik des Hässlichen, ganz im Sinne des altgriechischen “Erkenne-Dich-Selbst”.

Alain L. L. Marie könnte als “Migrant” in zweierlei Weisen definiert werden:
Geboren in Marseille, arbeitete und studierte er in Kanada, München, Den Haag, Österreich.
Er wohnt seit drei Jahren in der Nähe von Stade. Professionell gesehen ist Alain L. L. Marie auch ein “Migrant”, weil er, nach Jahren der Forschung auf dem Gebiet der Biochemie, in den Patentbereich wechselte und nun als Fotograf tätig ist. Seiner Meinung nach gibt es auf der intellektuellen Ebene keinen Unterschied zwischen Forschung und Kunst.

Vernissage Sonntag, 22.08.2021 ab 15:30 Uhr im Garten

Ausstellung von Sonntag, den 22.08.2021 bis Freitag, 24.09.2021.

Jana Osterhus

Die Letzten ihrer Art … und die Anderen

„Rund 400 Tierporträts unter dem Titel ‚Die Letzten ihrer Art …
und die Anderen‘ sind es bisher, 1001 hat Jana Osterhus versprochen.
Die Arbeiten haben Humor, Nähe, Verspieltheit – in
mir erschaffen sie Verbindung zu diesen Wesen, von denen
manche aus einer anderen Welt zu kommen scheinen. Diesen
Werken gelingt, was zahllose Auseinandersetzungen mit ihren
Appellen an mein Pflichtbewusstsein nur unzulänglich schaffen:
Sie rühren mein Herz. Das Betrachten der wunderschönen Arbeiten
von Jana Osterhus verstärkt in mir den Wunsch, dass sie
alle auch in Zukunft leben können. Auch der Schleimaal.” Helmut Fuchs Bardun

Ausstellungsdatum noch nicht bekannt.